art

Wir sind alle Künstlerinnen und Künstler.
In meinen Workshops sage ich oft, dass nicht jeder von uns mit seiner Kunst erfolgreich werden oder Geld verdienen muss.
Aber, ob du es mir glaubst, oder nicht, der Drang, zu schaffen und kreativ zu werden, steckt in jedem von uns.
Meine Kunst bewegt sich zwischen Theater und Text. Ich schreibe, seit ich denken kann und erzähle liebend gern Geschichten.




Ich experimentiere mit Zwischenformen, zuletzt mit Blackout-Poetry und Collagen.
Texte zu schreiben, Wortkunstwerke zu weben, ist für mich überlebensnotwendig. Ich kann nicht ohne.
Mit dem Theater ist es ähnlich: Ein Leben ohne Bühne wäre für mich kein Leben. Ich brauche die Bühne als Spiegel, als Korrektiv.
Irgendwann habe ich angefangen, Regie zu führen. Mit den Sospesi in Florenz habe ich mein eigenes künstlerisches Labor.
Für mich muss Kunst nicht kompliziert oder teuer sein. Am liebsten mache ich Kunst aus Gegenständen, die mich umgeben.
Ich baue Bühnenbilder aus Pappe und sammle Kostüme in unseren Kleiderschränken – alles, was das Leben abbildet, finden wir im Leben selbst.
Und so ist Kunst für mich der Ausdruck von Leben, von Atmen, vom Puls der Zeit.
Meine Kunst ist Fluchtpunkt, Vergangenheit und Zukunft – und wie jede Bühnenkunst nur im Moment selbst wahrhaftig.
Ich mache meine Kunst, damit sie irgendwo einem anderen Menschen Inspiration und Hoffnung oder Trost einhaucht, damit sie irgendwo mit einer Schwingung resoniert.

Als Künstlerin möchte ich mich gerne allen Kategorien entziehen. Ich mache einfach das, worauf ich gerade Lust habe.
Ich schreibe Texte, Gedichte, Kurzgeschichten, führe Regie, mach die Dramaturgie und die Ausstattung.
selected works
a porte aperte
theaterstück · I Sospesi
petali in fumo
theaterstück · I sospesi
der atem der wale
illustrierter Gedichtband
un pezzo di cuore – streifzüge durch florenz
buch






